Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt auf Schloß Scherneck

Auf dem Rückweg vom Aichacher Christkindlsmarkt entschieden wir uns spontan zu einem Abstecher nach Schloß Scherneck bei Rehling. Der „etwas andere Weihnachtsmarkt“ mit dem Motto „Staunen und Erleben“ verspricht in seiner Werbung Stimmung mit Feuern, Fackeln, Spielleyt, Gauklern, Feuerteufel und altem Handwerk.
Also hoch den Berg und den Weisungen des Parkplatzeinweisers gefolgt bekommen wir (zum Glück) einen gepflasterten Parkplatz. Der Dauerregen hat hier vollen Einsatz gezeigt und das Gelände in ein Sumpfgebiet verwandelt. Aber okay, nun sind wir schon mal da. 3 Euro Wegezoll pro Nase bzw. 6 Euro für die Familie habe ich auf einem Weihnachtsmarkt auch noch nie berappt, aber gut, sei’s drum.

Nun machten wir uns auf den Rundweg, der aber leider sehr viele Lücken hatte, wo eigentlich irgendwelche Händler, Gaukler und andere hätten sein sollen. Schon verständlich, dass einige davon keine Lust hatten, im Dauerregen hier auf- und abzubauen, aber für uns Besucher war’s echt doof. Von den in der Werbung angepriesenen „vielfältigen Angebot mit Kerzen ziehen, Spiel mit den Kegeln, Hufeisen schmieden, mit Pfeil und Bogen schießen, mit der Axt werfen…“ war nix zu sehen. Nun ja, noch ein paar Fotos von Kamel und Esel gemacht (aus unserer Sicht die Highlights des Events) und nach knapp 15 Minuten zurück ins trockene Auto.

Unser Fazit:
Wenn überhaupt, dann nur bei trockenem Wetter oder wenn’s gefroren ist. Ob der sogenannte „Pflasterzoll“ unbedingt sein muss, entscheidet der Veranstalter. Ich werde jedenfalls nicht mehr kommen, die Enttäuschung insgesamt war einfach zu groß, obwohl die Kulisse im Schloss(vor)garten mit besserer Organisation schon einiges hergeben würde.

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